
Equilibrium: Im Land Libria herrscht immer Frieden, denn die Bürger müssen ihre täglichen Dosen Prozium einnehmen, ein Medikament, das Gefühle ausschaltet und jeden in seinen ruhigen Gleichklang versetzt. Bislang hat der ranghöchste Regierungsbeamte John Preston das System als hochqualifizierten „Cleric“ aufrechterhalten, der diejenigen aufspürt und zerschmettert, die ihre Pillen nicht schlucken. Doch dann überspringt er selbst seine Dosis Prozium – und entdeckt eine neue Welt der Sinneseindrücke, die ihm den Antrieb geben, für Freiheit zu kämpfen. Renaissance: Im Jahr 2054 ist Paris ein Labyrinth, in dem sich alle Bewegungen überwachen und aufzeichnen lassen. Von der Welt abgeschnitten, zu ihrem eigenen Schutz, hat sich die Stadt dennoch weiterentwickelt. Jetzt überlagern 21. Jahrhundert-Skyline die jahrhundertealten architektonischen Meisterwerke. Und unterhalb der Straßen ebnet ein elegantes Netz aus plätzen die Wege gegen die alten, verfallenen Tunnelsysteme der Stadt. Ein Schatten über allem wirft das größte Unternehmen der Stadt, Avalon, das sich in jeden Aspekt des modernen Lebens einschleicht, um seinen Hauptexport zu verkaufen – ewige Jugend und Schönheit. Als Ilona (Romola Garai), eine der vielversprechendsten Wissenschaftlerinnen Avalons, im Alter von 22 Jahren abrupt entführt wird, ruft Avalon Barthélémy Karas, einen Pariser Polizisten mit einem schwer erkämpften Ruf dafür, jeden zu finden, egal welche Opfer er unterwegs bringen muss. Je heißer die Spur wird, desto mehr spürt Karas, dass er nicht der Einzige ist, der nach der schönen Enigma sucht, und jeder Zeuge, den er ausgräbt, scheint tot wieder aufzutauchen. Um Ilona zu finden und die Geheimnisse ihres Verschwindens zu lüften, muss Karas tief in die Parallelwelten von Unternehmens-Spionage, organisiertem Verbrechen und genetischer Forschung vordringen, wo die Wahrheit denjenigen gefangen hält, der sie zuerst findet, und Wunder die Welt entweder retten oder zu ihrem Untergang führen können.