




Die Adaption des Ausgangsmaterials auf einer bescheidenen Game Boy-Version wäre zur damaligen Zeit unmöglich gewesen: In der Arcade ist Dragon’s Lair ein FMV, gefüllt mit QTE. Das Spiel wurde stattdessen als Platformer portiert, als Remake eines alten ZX Spectrum-Spiels namens Roller Coaster mit einem Dragon’s Lair-Erscheinungsbild darauf. Das erklärt die große Zahl von Jahrmarktattraktionen, die als schwebende Plattformen getarnt sind und im mittelalterlichen Setting recht ungewöhnlich wirken. Die Animation von Dirk ist detailliert, ebenso die Grafiken, aber das Gameplay ist merkwürdig: Sprünge sind ungenau und alle Bildschirme wiederholen sich endlos. Um das Spiel zu beenden, muss man eine unzählbare Menge an irgendetwas finden, die über die Welt verstreut liegt. Leider ist das ziemlich langweilig und für mich unattraktiv.